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Kienbaum zählt zu den führenden deutschen Beratungsfirmen, die ihren Kunden bereits seit über 60 Jahren zur Seite steht. Das Unternehmen verfolgt einen ganzheitlichen Beratungsansatz und kombiniert klassisches Management Consulting mit Know-how in Personalfragen. Julia Thöne, 25, arbeitet seit ihrem BWL-Studium in Bayreuth als Junior-Beraterin bei Kienbaum. Kienbaum Klassisches Consulting und HR: Schon im Grundstudium hatte ich den Wunsch, später einmal als Unternehmensberaterin zu arbeiten. Mehrere Gespräche, die ich auf Jobmessen und bei Uni-Veranstaltungen mit Beratern führte, bestärkten mich in meiner Absicht. Um meine Erfolgschancen bei späteren Bewerbungen zu verbessern, absolvierte ich mehrere Praktika, knüpfte Kontakte zu verschiedenen Unternehmen und baute so frühzeitig ein kleines Netzwerk auf.
Meiner Bewerbung folgten ein Telefoninterview und ein Vorstellungstermin in München, der aus zwei Bewerbungsrunden bestand. In der ersten Runde wurden mir einige knifflige Fragen gestellt, außerdem waren kleine Praxisfälle zu lösen. Alles in lockerer und entspannter Atmosphäre. Runde zwei folgte einen Tag später. Ein Principal und ein Director von Kienbaum testeten noch einmal meine analytischen Fähigkeiten, außerdem standen meine Social Skills und Eigenschaften wie Spontaneität und Kreativität auf dem Prüfstand. Eine Woche später lag mir dann ein Angebot vor, dem ich nicht widerstehen konnte. Mein Einstieg als Junior-Beraterin im Bereich Management Consulting war perfekt. Mitte 2008 ging es los. Die rund 80 Management Consultants sind auf verschiedene Teams verteilt, die sich auf die Themen Business Technology Management, Industries, Health Care, Public und Financial Services & Real Estate spezialisiert haben. Ich fing im Team Financial Services an, wo man langjährige Erfahrung mit der Beratung von Finanzunternehmen hat. Dabei geht es vor allem um die Unterstützung von Landesbanken und Sparkassen sowie von Versicherungs- und Immobilienfirmen. Die Themen reichen von Asset Management über Corporate Finance bis zu Spezialfinanzierungen. Nur wenige Tage nach meinem Einstieg wartete bereits mein erstes Projekt auf mich. Das Kreditgeschäft einer Landesbank sollte auf Herz und Nieren geprüft werden. Ich war neugierig, welche Aufgaben auf mich zukommen würden, aber auch etwas nervös, da ich — bis auf einige Einblicke durch meine Praktika — über keinerlei Projekterfahrung verfügte. In unserem Düsseldorfer Büro wurde ich erst einmal mit den beiden wichtigsten Arbeitsgeräten jedes Beraters ausgestattet — einem Laptop und einem Blackberry. Danach ging es gleich weiter zum Kunden, wo ich meine neuen Kollegen traf. Alle waren sehr nett und nahmen sich viel Zeit, mir alles genau zu erklären. Da ich sofort in alle Arbeiten eingebunden wurde, war ich bereits nach kurzer Zeit in der Lage, einen eigenen Beitrag zum Projekterfolg zu leisten. Nach dem Landesbank-Projekt, das einige Monate in Anspruch nahm, folgte mein erster Auslandseinsatz. Kienbaum hatte den Auftrag erhalten, den Vertrieb einer Schweizer Versicherung zu optimieren und ein neues Führungssystem einzuführen. So saß ich ein halbes Jahr lang jeden Montagmorgen im Flieger nach Zürich. Donnerstags ging es dann wieder zurück nach Düsseldorf. An den Freitagen wurde alles im Büro aufgearbeitet, außerdem wurden die Präsentationen für die kommende Woche vorbereitet. Neues Projekt, neues Thema: Ein Spezialfinanzierer benötigte unser Know-how in Sachen Asset Management. Wieder galt es, sich in kürzester Zeit in ein neues Aufgabengebiet einzuarbeiten. Die immer wieder neuen Kunden und Themen sind eine große intellektuelle Herausforderung. Hinzu kommt das häufige Reisen, das eine gewisse körperliche Belastung darstellt. Doch genau das ist es, was mich an diesem Beruf fasziniert. Und natürlich ist die Lernkurve bei Einsteigern wie mir besonders steil. Auch bei meinem neuesten Projekt ist wieder ein anderes Thema dran. Diesmal geht es um Prozessoptimierung. Als Berater lernt man viel on-the-job. Doch die Kienbaum Academy hält auch ein umfangreiches Trainingsangebot bereit, das von fachlichen Vertiefungsseminaren, Kursen zu Projektmanagement und Rhetorik-Schulungen bis zu Führungs- und Sales-Trainings reicht und dem jeweiligen Kenntnisstand und Karriere-Level des Beraters angepasst wird. Die meiste Zeit verbringe ich jedoch mit Projektarbeit vor Ort beim Kunden. Besonders gut gefällt mir der integrierte Beratungsansatz von Kienbaum, bei dem klassisches Consulting mit Human Resource Management verbunden wird. Dadurch steigen auch die Erfolgsaussichten der Projekte. Denn bei tiefgreifenden Umstrukturierungen sind die Mitarbeiter häufig das Zünglein an der Waage. Ob ein Projekt erfolgreich ist, hängt ganz entscheidend von ihnen ab. Ein weiteres Plus meiner Arbeit ist, dass ich selber Projekte oder Marketing-Maßnahmen anstoßen und Studien vorantreiben kann. Auch bei Präsentationen unserer Angebote habe ich bereits mitgewirkt. Bei all dem profitiere ich immer wieder vom Know-how meiner Kollegen, die zum Teil über zehn Jahre Projekterfahrung haben. Ein Wissensschatz, auf den man als junger Berater gern zurückgreift. Alle zwei Monate trifft sich unser Team an einem unserer Standorte zum Bereichsmeeting. Bei diesen Treffen werden neue und abgeschlossene Projekte vorgestellt und die verschiedensten Ideen und Maßnahmen diskutiert. Dabei kommt natürlich auch das gesellige Miteinander nicht zu kurz. Und einmal im Jahr fährt das ganze Team für ein verlängertes Wochenende in die Berge. Letztes Jahr waren wir in einer einsamen Berghütte bei Kitzbühel. Solche Events schweißen noch stärker zusammen. Was sich dann spätestens beim nächsten Projekt bezahlt macht.
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