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Adeline Brandtner hat BWL in Mannheim studiert. Sie ist seit zehn Jahren in der Wirtschaftsberatung tätig. Seit 2010 ist sie Senior Financial Consultant bei MLP. In der Geschäftsstelle Mannheim berät sie vor allem Akademiker bei deren Finanz- und Vermögensplanung. Die Selbständigkeit ermöglicht es ihr, Berufs- und Privatleben in Einklang zu bringen. Selbständig und flexibel Wie kam es, dass Sie sich als Beraterin selbständig machten?
Brandtner: Ich besuchte eine Privatschule in Oxford, war im Europäischen Parlament in Straßburg und Brüssel tätig und half später bei der Etablierung einer deutschen Firma in Spanien. Als ich im Key Account Management einer mittelständischen Firma arbeitete, sah ich jedoch keine Chance, mich dort weiterzuentwickeln. Wie kamen Sie auf MLP? Brandtner: Da ich zuvor auch in der Finanzbranche gearbeitet habe, war mir MLP nicht unbekannt. War es schwer, die Sicherheit einer Festanstellung aufzugeben? Brandtner: Als ich die Möglichkeiten bei MLP sah und erkannte, dass das Gesamtpaket stimmte, fiel die Entscheidung, mich selbständig zu machen, sehr schnell. Wie sieht das Gesamtpaket aus? Brandtner: Nachwuchsberater erhalten eine umfassende Unterstützung beim Start in die Selbständigkeit. Dazu gehören die sehr gute Aus- und Weiterbildung an der Corporate University, ein Zuschuss für den Berufsstart sowie überdurchschnittliche Verdienstperspektiven. Wie gestaltet sich die berufsbegleitende Ausbildung? Brandtner: Zunächst durchläuft jeder Berater eine Ausbildung zum Financial Consultant, dann zum Senior Financial Consultant. MLP bietet jetzt auch ein Traineeprogramm im Vertrieb an. Es dauert zwölf Monate und findet in einer der vielen MLP-Geschäftsstellen statt. Man begleitet die Berater bei ihrer Arbeit und ist auch bei Kundengesprächen dabei. Ungefähr jede zweite Woche geht es zu intensiven Schulungen an die Corporate University in Wiesloch. Welche weiteren Entwicklungsmöglichkeiten gibt es? Brandtner: Neben den klassischen Karrierewegen wie der Leitung einer Geschäftsstelle bieten sich noch andere Möglichkeiten. So kann man sich beispielsweise an der Corporate University zum Certified Financial Planner, kurz CFP, ausbilden lassen. Es ist der höchste international anerkannte Ausbildungsstandard für Finanzberater. Ist die Finanzbranche nicht eine regelrechte Männerdomäne? Brandtner: Auch bei MLP gibt es noch mehr männliche als weibliche Berater, der Frauenanteil steigt jedoch stetig. Kein Wunder, denn immer mehr Frauen schätzen es, selbständig zu sein und so auch ihre Arbeitszeiten bestimmen zu können. Das garantiert nicht nur eine Work-Life-Balance, sondern ist auch im Hinblick auf die Familienplanung ein großes Plus. Bietet MLP nicht sogar einen Familienservice? Brandtner: Ja, er hilft bei der Suche nach einer passenden Kinderbetreuung, bietet aber auch Beratung, wenn es um die Pflege von Angehörigen geht. Für sein Engagement erhielt MLP Anfang 2014 die Auszeichnung „top4women". Netzwerkveranstaltungen ermöglichen zudem den Austausch unter der Beraterinnen. |
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