3.500 Studierende bereiten sich an den sieben Standorten der ISM auf eine Managementkarriere vor. Sie studieren in Vollzeit oder Teilzeit, dual oder im Fernstudium. 40 Prozent stammen aus dem Ausland. Und man arbeitet mit über 190 Partnerhochschulen in der ganzen Welt zusammen, erläutert Daisuke Motoki, Vizepräsident und Managing Director.
ISM — International School of Management
Obwohl die Globalisierung zuletzt da und dort etwas zurückgefahren wurde, setzt man bei Ihnen nach wie vor auf Internationalität.
Motoki: Auf jeden Fall. Die heutige Wirtschaft ist eine globale Wirtschaft mit weltweitem Handel. Sie ist anders gar nicht denkbar, selbst wenn da und dort vorübergehend protektionistische Tendenzen zu beobachten sind. Deshalb legen wir großen Wert darauf, dass man bei uns in einem internationlen Umfeld studiert und interkulturelle Erfahrungen macht. Es erweitert nicht nur den persönlichen Horizont, sondern bringt einem auch im Berufsleben viele Vorteile. Zudem hat man Gelegenheit, internationale Kontakte zu knüpfen und Freundschaften zu schließen.
Gehören zu jedem Studiengang Auslandssemester?
Motoki: Zu sehr vielen, wobei wir mit Partnerhochschulen in zahlreichen Ländern kooperieren. Die Auswahl für die Studierenden ist also sehr groß.
Zu jeder guten Business School gehört auch ein Alumni-Netzwerk.
Motoki: Das wir selbstverständlich auch bieten und zudem sehr pflegen. Es garantiert einem lebenslange Kontakte, was sich beruflich sehr auszahlen kann. Außerdem finden Sie bei uns auch ein sehr aktives Career Center. Es trägt neben den intensiven Kontakten im Studium mit der Praxis dazu bei, dass über 60 Prozent bereits vor dem Studienabschluss mit ihrer Karriere starten.
Sieht man sich Ihre Studiengänge an, gewinnt man schnell den Eindruck, dass kein Aspekt des modernen Managements vergessen wurde.
Motoki: Nur so wird man als Absolventin und Absolvent den heutigen hohen Anforderungen in der Wirtschaft und der Gesellschaft gerecht. Das reicht von nachhaltigem Management über Governance bis zu den vielen Möglichkeiten, die die künstliche Intelligenz heute eröffnet.
Sie nannten die Praxis schon. Wie praxisorientiert sind die Studiengänge?
Motoki: Sehr. Dafür sorgen Projektarbeiten, Case Studies, Firmenbesuche, praktische Abschlussarbeiten und die Praxiserfahrungen unserer Dozentinnen und Dozenten. Und wir hören es immer wieder von den späteren Arbeitgebern: Wer bei uns studiert hat, ist exzellent auf die Praxis vorbereitet — vom Fachwissen über Methodenkenntnisse bis zu den nötigen Soft Skills.
Wenn man während des Studiums umzieht — kann man dann einfach an einem anderen Standort der ISM weiterstudieren?
Motoki: Das ist jederzeit möglich, ohne dass man etwas verpasst.