An der TU Chemnitz kann man berufsbegleitend zwei Management-Ausbildungen durchlaufen: Zum einen ein klassisches MBA-Programm General Management, zum anderen bietet sich der Masterstudiengang Management an. Prof. Uwe Götze leitet beide Studiengänge und erläutert die Unterschiede.
TU Chemnitz
MBA-Studiengänge zu General Management findet man eher weniger, meist sind sie spezialisiert.
Götze: Es ist die klassische amerikanische MBA-Ausbildung, die sich an Akademiker wendet, die nicht Wirtschaft studiert haben und eine Führungsposition mit Managementaufgaben anstreben. Die Ausbildung ist branchenübergreifend, man kann danach also grundsätzlich in allen Branchen arbeiten.
Wie sieht die Ausbildung im Einzelnen aus?
Götze: In der ersten Hälfte des Studiums werden die Kernfächer der BWL und die Grundlagen der VWL vermittelt. Dazu kommen im weiteren Verlauf des Studiums beispielsweise Change Management, International Management und strategisches Management. Daran schließen sich die Wahlpflichtbereiche Personalführung sowie nachhaltige Unternehmensentwicklung an.
Wie sieht es beim Management-Studiengang aus?
Götze: Da die Teilnehmerinnen und Teilnehmer hier bereits über wirtschaftliches Wissen verfügen, steigen sie gleich tiefer in einzelne Thematiken ein. Auch ihnen wird Führungswissen vermittelt, auch bei ihnen schließen sich am Ende Wahlpflichtfächer an. Damit überschneiden sich beide Studiengänge zum Teil.
Wie flexibel ist man beim Lernen?
Götze: Sehr. Wir verbinden klassische Präsenzveranstaltungen mit E-Learning. Das ermöglicht zum einen den Kontakt mit den Dozenten und den Kommilitonen und den direkten Austausch mit ihnen. Zum anderen ist man durch das E-Learning sehr flexibel — also weder an einen Ort noch an bestimmte Zeiten gebunden. An einigen Lehrveranstaltungen kann man sowohl in Präsenz als auch online teilnehmen.