Der viersemestrige Masterstudiengang Rechnungslegung und Unternehmenssteuerung der TU Chemnitz befasst sich mit Accounting & Auditing, Controlling, Taxation und Finance, hat also viel zu bieten. So lautet die Abkürzung hier nicht FACT, sondern FAACT. Großen Wert wird auch auf die individuelle Förderung der Studierenden gelegt, betont die Studiengangsleiterin Prof. Silke Hüsing.

TU Chemnitz

Das volle Programm

Silke Hüsing

Da wurde ja nichts ausgelassen.

Hüsing: Der Fokus liegt auf der finanzbasierten Steuerung von Unternehmen. Man kann drei von vier Vertiefungen wählen, von denen eine Internationale Rechnungslegung und Prüfung ist. Das ermöglicht es, das Zusammenwirken der Teilbereiche zu verstehen. Aus unserer Sicht ein guter Karrierestartpunkt für angehende Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, Finanzmanager und Controller.

Wenn damit auch noch Praxisnähe verbunden ist.

Hüsing: Wir vermitteln wissenschaftliche Methodik in obligatorischen Seminaren, Fallstudien und Projekten, die auch in Kooperation mit Praxispartnern stattfinden. Die Basis hierfür sind Kenntnisse in BWL.

Sind damit Bewerber mit einem Abschluss in Wirtschaftsinformatik, Wirtschaftsrecht oder Wirtschaftsmathematk raus?

Hüsing: In der Regel nicht, da diese Studiengänge meist einen großen Wirtschaftsanteil haben und wie im Fall von Wirtschaftsrecht und Wirtschaftsmathematik sogar etwas bieten, nämlich Recht und Mathe, was sehr gut zu dem Studiengang passt. Denn mit Zahlen sollte man möglichst nicht auf Kriegsfuß stehen.

Woher kommen die Teilnehmer?

Hüsing: Der größte Teil von anderen Hochschulen.

Sie sind eine Uni. Reicht da der Abschluss an einer Fachhochschule?

Hüsing: Wenn eine Vertiefung in den FAACT-Fächern vorliegt, ja.

Und sogar eine TU. Macht sich das beim Studium bemerkbar?

Hüsing: Ja. Man hat die Möglichkeit, technische Neuerungen wie autonom fahrende Bahnen, das TUC Racing Team oder auch Gründungsvorhaben zu begleiten.