An der Uni Trier ist man stolz darauf, eine Ausbildung in vielen Fächern zu bieten. Die Vielfalt gilt auch für die Wirtschaftswissenschaften. So lassen sich hier BWL und VWL in mehreren Varianten studieren. Wobei stets darauf geachtet wird, ein ganzheitliches Bild der Wirtschaft zu vermitteln, erläutert Fachstudienberater Dr. Tobias Kranz.

Universität Trier

Im Herzen Europas

Tobias Kranz

Trier hat nicht nur eine reichhaltige Geschichte, sondern liegt auch im Herzen Europas, nahe bei den Benelux-Ländern.

Kranz: Weshalb wir uns hier auch der europäischen Idee und der Internationalität verpflichtet fühlen. Nach Luxemburg ist es beispielsweise nur ein Katzensprung.

Das interessanterweise auch noch ein Finanzzentrum ist — mit Niederlassungen vieler internationaler Finanzinstitute. Was einen auf die Idee bringen könnte, dort ein Semester oder ein Praktikum zu absolvieren, falls man Ambitionen in Richtung Finance hat.

Kranz: Oder sich dort nach dem Studium einen attraktiven Job zu suchen. Was in der Tat einige unserer Absolventinnen und Absolventen tun, die beispielsweise einen Abschluss in Economics and Finance gemacht haben. Einige ziehen dann dorthin, andere bleiben in Trier wohnen und pendeln täglich zur Arbeit.

Wo liegen die Schwerpunkte dieses Studiums?

Kranz: Es ist ein Bachelorstudium, das auf die Anforderungen ausgelegt ist, die einen im Banking, in anderen Financal Institutions wie etwa Versicherungen, aber auch in Zentralbanken oder politischen Institutionen erwarten.

Wie sieht das Curriculum aus?

Kranz: Es geht unter anderem um Geld und Währung, um Banking und Finance sowie um Außenhandelspolitik. Eine Besonderheit ist auch die enge Verzahnung von BWL und VWL, die notwendig ist, um die heutige Wirtschaft in ihrer ganzen Komplexität zu verstehen.

Kann man sich bei dem Studium auch spezialisieren?

Kranz: Ja, man kann unter diesen Themen wählen: Arbeitsmarkt, Personal und soziale Sicherung, Economic Data Science, Financial Accounting, Umwelt, Klima und Nachhaltigkeit, ökonomische Staatswissenschaft sowie Steuerarten und Unternehmensbesteuerung. Ein rundes Angebot.

Und wenn jemand ein klassisches VWL-Studium sucht?

Kranz: Dem empfehlen wir das Bachelorstudium Economics/VWL, das um einen Master ergänzt werden kann.

Und wenn sich jemand in Richtung internationales Management orientieren will?

Kranz: Auch hier kommt niemand zu kurz. Mit unserem neuen, sehr praxisorientierten Bachelorstudium Internationale Kommunikation und Management kann man sich auf Managementaufgaben in anderen Ländern und Kulturen vorbereiten. Hier ist außerdem ein berufsbegleitendes Studium möglich.